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Umrüstung und Ersatz hydraulischer Schnellwechseleinrichtungen an Baggern

Wacker Neuson AG begrüsst die Einigung zwischen SBV, VSBM und SUVA über die zeitlich gestaffelte Umrüstung hydraulischer Schnellwechseleinrichtungen

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Ausgangslage. Die SUVA hatte bereits vor einiger Zeit auf ihrer Website angekündigt, ab dem 1. Januar 2020 gewisse von ihr als problematisch erachtete hydraulische Schnellwechseleinrichtungen (SWE) nicht mehr zu akzeptieren (angebliches "Verwendungsverbot").

Position der Wacker Neuson AG. Die Wacker Neuson AG hat ein Verwendungsverbot ab dem 1. Januar 2020 als unrechtmässig erachtet und gegen dessen Ankündigung durch die SUVA eine Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Parallel hat die Wacker Neuson die Bestrebungen der Baumaschinenbranche und der Baubranche sowie ihrer Branchenverbände unterstützt, mit der SUVA eine gütliche Einigung über eine vernünftige Übergangsregelung für den Ersatz von SWE zu erreichen. Im Vordergrund stand und steht dabei für die Wacker Neuson AG die Sicherheit aller Betroffenen auf der Baustelle

Einigung zwischen SBV, VSBM und SUVA. Ende August 2018 haben der Schweizerische Baumeisterverband (SBV), der Verband der Schweizerischen Baumaschinenindustrie (VSBM) und die SUVA eine Einigung erzielt. Gemäss dieser Einigung sind die von der SUVA als unsicher angesehenen hydraulischen SWE zeitlich gestaffelt umzurüsten oder zu ersetzen, in einem Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Januar 2025 und gestaffelt nach der Lebensdauer der SWE. Als Begleitmassnahme sind sämtliche Führer von Baggern mit noch nicht umgerüsteten bzw. ersetzten hydraulischen SWE über die Gefahren und die zu treffenden Massnahmen zu instruieren.

Begrüssenswerte Einigung. Die Wacker Neuson AG begrüsst die Einigung zwischen SBV, VSBM und SUVA ausdrücklich. Die vereinbarte Staffelung der Umrüstung bzw. des Ersatzes nach der Lebensdauer der SWE erlaubt eine sinnvolle und wirtschaftlich akzeptable Amortisation rechtmässig in Verkehr gebrachter SWE. Mit den Instruktionsmassnahmen (welche vom grössten Teil der Branche bereits zuvor umgesetzt worden sind) werden die Risiken in der Umrüstungsphase minimiert. Die Wacker Neuson AG verzichtet unter diesen Umständen darauf, den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vor Bundesgericht anzufechten, mit dem auf ihre Beschwerde gegen ein Verwendungsverbot ab dem 1. Januar 2020 mangels Betroffenheit der Baumaschinenhändler und -lieferanten vom Verbot nicht eingetreten worden war. Sie hält diesen Nichteintretensentscheid zwar für unrichtig. Den Bedenken der Wacker Neuson AG gegen ein generelles Verwendungsverbot ab dem 1. Januar 2020 ist aber mit der Einigung zwischen SBV, VSBM und SUVA hinreichend Rechnung getragen.

Wacker Neuson AG
Benjamin Wasinger